Analyse zu Status und offenen Aufgaben vor der Produkt- und Marktzulassung in den EU-Binnenmarkt

Basis neue EU-Verordnungen (Batterie, Maschinen, EUDR, Verpackung, RED etc.)

Dokumentations- & Reifegrad-Matrix: ESPR, DPP & EUDR

Wo stehe ich in der Einhaltung der zulassungsrelevanten Inhalte vor der Inverkehrsbringung meiner Produkte in den EU-Binnenmarkt?

Arbeiten Sie sich durch das Assessment durch und erhalten Sie einen Statusbericht, der Ihnen sagt, was es noch zu tun gilt!

Falls sie Hilfe brauchen: Kontaktieren Sie uns, wir führen auch begleitet durch das Assessment!
Reifegrad-Scoring 1–5
Daten- & Dokumentationsmatrix
EU / EFTA – Rollen & Pflichten
Reifegradbewertung
Datenmanagement & Transparenz
ESPR · DPP · EUDR
Bewerten Sie Ihre aktuelle Ausprägung von 1 (Initiierung) bis 5 (Optimierung).
Produktlebenszyklus-Analyse
ESPR · DPP
Reifegrad der Ökobilanzierung und Circularity-Analyse.
Lieferketten-Integration
ESPR · DPP · EUDR
Einbindung von Lieferanten- und Herkunftsdaten.
Design-for-Sustainability
ESPR · Sektorale Verordnungen
Einbettung von Nachhaltigkeit in den Entwicklungsprozess.
Regulatorische Compliance & Governance
ESPR · DPP · EUDR · Sektorregeln
Governance, Verantwortlichkeiten und Auditfähigkeit.
Sektorale Verordnungen (nur falls zutreffend)
Batterienverordnung (EU) 2023/1542
Batteriepass, CO2-Fußabdruck, Rezyklatanteile, Due-Diligence für kritische Rohstoffe.
Nicht als relevant markiert – Häkchen bei „Betrifft uns" setzen, falls Ihr Unternehmen Batterien in Verkehr bringt.
Verpackungsverordnung (PPWR)
Recyclingfähigkeit, Mindestrezyklatanteile, Stoffbeschränkungen, EPR-Meldewesen.
Nicht als relevant markiert – Häkchen bei „Betrifft uns" setzen, falls Ihr Unternehmen Verpackungen in der EU in Verkehr bringt.
Maschinenverordnung (EU) 2023/1230
Risikobeurteilung, technische Dokumentation, digitale Betriebsanleitung, Cybersecurity.
Nicht als relevant markiert – Häkchen bei „Betrifft uns" setzen, falls Ihr Unternehmen Maschinen in Verkehr bringt.
Produktsicherheit & Marktüberwachung
GPSR (EU) 2023/988 & Marktüberwachungsverordnung (EU) 2019/1020 – Rückverfolgbarkeit, Rückrufverfahren, Behördenkooperation.
Nicht als relevant markiert – Häkchen bei „Betrifft uns" setzen, sofern für Ihre Produkte anwendbar (in der Regel alle Konsumgüter ohne spezifisches Sektorgesetz).
Elektrische & funktechnische Sicherheit
Niederspannungsrichtlinie (2014/35/EU), EMV-Richtlinie (2014/30/EU), Funkanlagenrichtlinie (2014/53/EU).
Nicht als relevant markiert – Häkchen bei „Betrifft uns" setzen, falls Ihre Produkte elektrische Betriebsmittel oder Funktechnik (WLAN/Bluetooth/Mobilfunk) enthalten.
ATEX-Explosionsschutz
Richtlinie 2014/34/EU – Geräte und Komponenten für explosionsgefährdete Bereiche.
Nicht als relevant markiert – Häkchen bei „Betrifft uns" setzen, falls Produkte/Komponenten in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden.
Chemikalien & Stoffbeschränkungen
REACH-Verordnung (EG) 1907/2007 & RoHS-Richtlinie (2011/65/EU) – gefährliche Stoffe in Produkten/Elektronik.
Nicht als relevant markiert – Häkchen bei „Betrifft uns" setzen, sofern Ihre Produkte Chemikalien enthalten oder Elektro-/Elektronikkomponenten verbaut sind.
Dokumentationsdesign
Kombinierte Dokumentationsmatrix
Datenfelder & Nachweise
Dimension Typische Datenfelder / Dokumente Regulatorische Zuordnung
Datenmanagement & Transparenz Produktstammdaten (SKU, Modell, Version, GTIN), technische Spezifikationen (Material, Komponenten), eindeutiger DPP-Identifier, Verknüpfung zum EU-DPP-Register, Datenhaltung für EUDR-Due-Diligence-Statements (DDS-Referenzen, Lieferanten-ID), Versionierung und Änderungsprotokolle. ESPR – Produktinformationen & DPP-Pflichten DPP – eindeutiger Produktpass EUDR – DDS-Referenz, Herkunftsdaten
Produktlebenszyklus-Analyse Ökobilanz (LCA), Carbon Footprint, Energie- und Ressourceneinsatz in Produktion und Nutzung, Reparierbarkeits- und Haltbarkeitsdaten, End-of-Life-Optionen (Wiederverwendung, Recycling), Verknüpfung der LCA-Ergebnisse mit DPP-Feldern. ESPR – Haltbarkeit, Reparierbarkeit, Effizienz DPP – Lebenszyklusinformationen
Lieferketten-Integration Lieferantenstammdaten und Verträge, Herkunftsinformationen (Land, Region, ggf. Geokoordinaten bei EUDR-Rohstoffen), Due-Diligence-Dokumentation (Risikoanalyse, Maßnahmen), Zoll-/Importdaten inkl. DDS-Referenzen, Traceability-Informationen auf Chargen- und Materialebene, verknüpft mit DPP. EUDR – Entwaldungsfreie Produkte, Geolokation, DDS ESPR – Lieferkettenanforderungen DPP – Lieferketten-/Herkunftsdaten
Design-for-Sustainability Designrichtlinien (Repair, Reuse, Recycling), Materialwahl (Sekundärrohstoffe, kritische Stoffe), Konformitätsbewertungen nach sektoralen Regelungen (z.B. Maschinen-, Verpackungs- und Batterienverordnung), Produktänderungsdokumentation mit Nachhaltigkeitsbezug, Anforderungskatalog, der direkt an ESPR-Kriterien gekoppelt ist. ESPR – Eco-Design-Kriterien BatterienVO – Batteriepass VerpackungsVO – Verpackungsanforderungen MaschinenVO – Sicherheitsanforderungen
Batterienverordnung (EU) 2023/1542 Batteriepass mit eindeutigem Identifier, CO2-Fußabdruck-Erklärung, Rezyklatanteile (Kobalt, Blei, Lithium, Nickel), Due-Diligence-Dokumentation für kritische Rohstoffe, Kennzeichnung (CE, Kapazität, Trennsymbol), Nachweise zu Rücknahme- und Sammelquoten. BatterienVO – Batteriepass DPP – Verknüpfung Batteriedaten
Verpackungsverordnung (PPWR) Recyclingfähigkeits-Bewertung je Verpackungstyp, Nachweise zu Mindestrezyklatanteilen, Verbots-/Beschränkungsliste kritischer Stoffe (z.B. PFAS), Kennzeichnungsdaten (Materialkennzeichnung, harmonisierte Piktogramme), EPR-Registrierungsnachweise, Verpackungsminimierungs-Dokumentation. VerpackungsVO – Recyclingfähigkeit & EPR
Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 Risikobeurteilung nach Anhang I, technische Dokumentation, EU-Konformitätserklärung, digitale Betriebsanleitung, Cybersecurity-Dokumentation bei vernetzten Maschinen, Schulungsnachweise für sicherheitsrelevante Bauteile. MaschinenVO – Konformität & Sicherheit
Produktsicherheit & Marktüberwachung Risikobewertungsdokumentation, Rückverfolgbarkeitsdaten (Charge/Serie), Kontaktangaben verantwortliche Person in der EU, Rückrufverfahren und -pläne, Kommunikationsnachweise mit Marktüberwachungsbehörden, Meldungen an das Safety-Gate-System. GPSR (EU) 2023/988 – Produktsicherheit MüV (EU) 2019/1020 – Marktüberwachung
Elektrische & funktechnische Sicherheit EU-Konformitätserklärung (NSR/EMV/RED), Prüfberichte (elektrische Sicherheit, EMV, Funk), technische Dokumentation, Frequenzband- und Sendeleistungsangaben, Risikobeurteilung elektrischer Gefahren, CE-Kennzeichnungsnachweise. NiederspannungsRL 2014/35/EU EMV-RL 2014/30/EU FunkanlagenRL 2014/53/EU
ATEX-Explosionsschutz Explosionsschutzdokument, Zonierungsplan, Gerätekategorie/-gruppe (Kennzeichnung, z.B. II 2G), ATEX-Konformitätserklärung, ggf. Zertifikat der benannten Stelle, Wartungs- und Prüfnachweise. ATEX-RL 2014/34/EU
Chemikalien & Stoffbeschränkungen Sicherheitsdatenblätter (SDS), SVHC-Erklärungen der Lieferanten, RoHS-Konformitätserklärung, SCIP-Datenbank-Meldungen, Grenzwertnachweise (Blei, Cadmium, Quecksilber, Chrom VI etc.), Substitutionsdokumentation kritischer Stoffe. REACH (EG) 1907/2007 RoHS-RL 2011/65/EU
Regulatorische Compliance & Governance Rollen- und Verantwortlichkeitsmatrix (ESPR/DPP/EUDR), interne Richtlinien & SOPs, Risikoregister und Maßnahmenpläne, Auditberichte (intern/extern), Schulungsnachweise, Register der relevanten Produkte/Rohstoffe (inkl. Zuordnung zu ESPR-Produktgruppen und EUDR-Commodities), Szenarien für EU/EFTA-Handel (Umgang mit EUDR-NC, Importstopps, Eskalationspfade). ESPR – Produkt- & DPP-Compliance EUDR – Due-Diligence-System Sektorale Regelungen – spezifische Pflichten
Grenzüberschreitende Konstellationen (EU / EFTA) Rollenbeschreibung (EU-Importeur, EU-Hersteller, EFTA-Exporteur, Händler), Zuordnung von Verantwortlichkeiten für EUDR-Due-Diligence und DPP-Registrierung, Prozessbeschreibung bei NC-Feststellungen (z.B. an der Grenze, Marktüberwachung), Dokumentation von Korrekturmaßnahmen (DDS-Anpassung, Lieferanten-/Chargensperren), Vereinbarungen mit EFTA-Partnern über Datenbereitstellung (Geolokationsdaten, DPP-Infos) und Zugriffsrechte. EUDR – Pflichten von Betreibern/Importeuren ESPR/DPP – Pflichten für in der EU in Verkehr gebrachte Produkte EU/EFTA-Handel – vertragliche Absicherung
ESPR & DPP
Fokus auf Produktanforderungen, Ressourceneffizienz und standardisierte digitale Produktinformationen im DPP (inkl. eindeutiger Identifier und EU-Registrierung).
EUDR
Fokus auf Entwaldungsfreiheit und Herkunftsnachweise für bestimmte Rohstoffe; erfordert strukturierte Lieferketten- und Geolokationsdaten sowie dokumentierte Due-Diligence-Prozesse.
Sektorale Verordnungen
Batterien-, Verpackungs- und Maschinenverordnung liefern spezifische Anforderungen. Für EU/EFTA-Konstellationen ist entscheidend, dass Exporteure alle relevanten Daten (z.B. Batteriepass, Verpackungsdaten, Sicherheitsnachweise) strukturiert an EU-Importeure liefern, um NC-Feststellungen zu vermeiden.
Rollen- & Pflichten-Matrix (EU / EFTA) sowie Empfehlung zum DPP-Tool anzeigen
Rollen- & Pflichten-Matrix (EU / EFTA)
Operatoren, Importeure, Exporteure
Rolle Kernpflichten ESPR / DPP Kernpflichten EUDR Besondere Punkte bei EU/EFTA-Handel
EU-Hersteller / Inverkehrbringer Sicherstellen, dass Produkte die ESPR-Anforderungen erfüllen, Erstellung und Pflege des DPP mit allen vorgeschriebenen Datenfeldern, Registrierung der DPP-Informationen im vorgesehenen EU-System, Bereitstellung der Produktinformationen entlang der Wertschöpfungskette. Falls EUDR-Rohstoffe eingesetzt werden: Aufbau eines Due-Diligence-Systems, Sicherstellung der Entwaldungsfreiheit und Legalität, Dokumentation von Herkunfts- und Geolokationsdaten, Abgabe von DDS und Aufbewahrung von Nachweisen. Kooperation mit EU-Importeuren und EFTA-Exporteuren bei Datenbereitstellung, vertragliche Regelungen zu Datenqualität, Audit-Rechten und Eskalation bei Non-Compliance.
EU-Importeur (Operator) Sicherstellen, dass importierte Produkte ESPR-/DPP-Anforderungen unterliegen und entsprechend ausgestattet sind, Prüfung der Vollständigkeit der DPP-Daten, Integration in interne Systeme (z.B. PIM, Compliance). Aufbau und Betrieb eines EUDR-Due-Diligence-Systems, Einholung und Prüfung relevanter Informationen vom EFTA-Exporteur/Hersteller, Abgabe von DDS, Aufbewahrung der Referenzen, Reaktion auf NC-Feststellungen (Sperrungen, Lieferkettenanpassungen). Klare Prozesse für Importfreigaben und -sperren (inkl. NC-Szenarien), Vereinbarte Datenformate (DPP-Struktur, EUDR-Info-Pakete), „Supplier Enablement" für EFTA-Lieferanten zur Erfüllung der EU-Anforderungen.
EFTA-Exporteur (Lieferant in die EU) Ausrichtung der Produktdaten an ESPR-/DPP-Anforderungen, Bereitstellung der für den DPP nötigen Informationen (Materialdaten, Produktstrukturen, Lebenszyklus), Nutzung kompatibler Datenmodelle zur Entlastung der EU-Importeure. Bereitstellung aller EUDR-relevanten Informationen an EU-Operatoren (Herkunft, Geolokation, Produktionspraktiken), Unterstützung bei Risikoanalysen und Mitigationsmaßnahmen, Prozesse zur Reaktion auf Rückfragen oder NC-Feststellungen (Nachweise, Umstellung von Lieferquellen). Vertragsgestaltung, die EUDR- und ESPR-/DPP-Anforderungen explizit adressiert, Aufbau von IT-Schnittstellen zur Datenübertragung, Bewertung von Marktrisiken bei Nichterfüllung der Anforderungen.
Händler / Downstream-Operatoren Sicherstellen, dass Produkte mit DPP und relevanten ESPR-Informationen weitergegeben werden, Nutzung der DPP-Daten für Serviceleistungen (Reparatur, Rücknahme), Information der Endkund:innen über verfügbare Produktinformationen. Weitergabe relevanter EUDR-Informationen (z.B. DDS-Referenzen) an nachgelagerte Akteure, Aufbewahrungspflichten je nach Rolle, Mitwirkung bei Rückruf- oder Sperrmaßnahmen im NC-Fall. Interne Richtlinien zur Nutzung von DPP- und EUDR-Informationen, Schnittstellen zwischen Vertrieb, Service und Compliance, Abstimmung mit Importeuren/Herstellern über Informationsfluss bei Audits und NC.
Empfohlener nächster Schritt für DPP-Daten
Externe Speziallösung
Für die konkrete Ausgestaltung der Datenstrukturen des Digitalen Produktpasses (inklusive technischer Implementierung, Datenmodellierung und Schnittstellen) empfiehlt sich der Einsatz eines spezialisierten Tools.
Nutzen Sie die hier definierte Dokumentations- und Reifegrad-Matrix als konzeptionelle Grundlage und realisieren Sie die technische Umsetzung über folgendes Angebot:
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Zusammenfassung & Druck
Beratungsgespräch anfragen
Pasi & Partners AG
Sie haben alle fünf Dimensionen bewertet. Gerne besprechen wir Ihr Ergebnis und die nächsten Schritte zur Umsetzung von ESPR, DPP und EUDR in einem unverbindlichen Gespräch.
© Erstellt durch Dr. Helmut Steigele, Winkel 6, CH-8192 Glattfelden. Beratungs- und Vertriebsrechte für Anschlussleistungen: Pasi & Partners AG, CH-8050 Zürich.
 

Vorteile für die Führungsebene

  • Ausrichtung eines Monitoringsystems auf

    • Vorgaben der Corporate Governance

    • Frühabklärung von Indikatoren für die Geschäftsstrategie

    • Absicherung von “vital business factors”

  • Ausrichtung des Auswertungs- und Benachrichtigungs-Alghorhithmus auf

    • Factors of Decision Delay

    • Factors on Execution Delay

    • Weiterverwendung der Ergebnisse für das Enterprise Capability Management

 

Vorteile für Linie und Fachbereiche

  • Beschleunigt die Beantwortung folgender Fragen:

    • Wo gibt es Handlungsbedarf?

    • Was muss in meinem Verantwortungsbereich einer kontextuellen Validierung unterzogen werden?

    • Wo gibt es Handlungsbedarf aufgrund des Alerts

    • Wo sind Automatisierungsmechanismen und interne Trigger anzupassen oder neu zu setzen?

    • Wo gibt es Non-Compliances?

 

Vorteile für das Management von Disruptionen und Krisensituationen

Gibt Sicherheit beim Beantworten folgender Fragen:

  • Severity, Occurence von Abweichungen

  • Welche Enterprise Capability, welcher Zielkorridor, welcher Compliance-Korridor sind betroffen

  • Wieviel Zeit bleibt bis zum Handeln

  • Ab wann muss horizontal oder vertikal eskaliert werden

Vorteile für Risiko- und Complianceverantwortliche

  • Gewinnen Sie Sicherheit in der Beantwortung folgender Fragen:

    • Gesteigerte Integrität der eigenen internen Kontrollen

    • Operationalisierung von Risikoindikatoren

    • Konsistenz innerhalb des gewählten Prüfrahmens

    • Höherer Wirkungsgrad von Kontrollsystemen

    • Erfüllung von gesetzlichen Vorgaben

      • StarUG

      • NIS 2

      • LIeferkettengesetz

      • Anforderungen von Grosskunden

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